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Forschung

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Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Forschungsvorhaben rund um das Thema Gutachten

Kindeswohl und Umgangsrecht

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend führen das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen sowie die Forschungsgruppe (PETRA) eine bundesweite Befragung zum Thema "Kindeswohl und Umgangsrecht".

Das Ziel der Befragung ist es, die Erfahrungen der Trennungsfamilien zu untersuchen, um herauszufinden, welche Faktoren Kindern helfen und wie Trennungsfamilien von Familiengerichten und Beratungseinrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe künftig noch kindeswohlsensibler unterstützt werden können.

Weiteres unter www.kindeswohl-umgangsrecht.de

Evaluation der Sozialtherapie und der Unterbringung und Behandlung der Sicherungsverwahrten im Land Berlin

gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz seit 2014 Ziel des Projekts ist die Untersuchung differentieller Effekte der Behandlung in der sozialtherapeutischen Anstalten sowie der Unterbringung und Behandlung der Sicherungsverwahrten in Berlin. Der inhaltliche Fokus wird zunächst auf konzeptuelle, strukturelle und prozessuale Rahmenbedingungen und Abläufe der Einrichtungen ausgerichtet. Des Weiteren soll die Erfassung der personalen Behandlungsvoraussetzungen auf Seiten der Einrichtungen und der Inhaftierten die differenzierte Untersuchung der Zusammenhänge ermöglichen, welche Wirkung die Behandlung auf die verschiedenen Zielgruppen und auf ihr weiteres Legalverhalten hat.

Leitung: Prof. Dr. phil. K.-P. Dahle

Weitere Kriminalpsychologische Forschungsprojekte, Aussagepsychologische Forschungsprojekte Forensisch-Psychiatrische Forschungsprojekte, unter https://www.forensik-berlin.de/forschung.


Vernehmung und Aussageverhalten von Beschuldigten

Einzelne medienträchtige Fälle und internationale systematische Analysen von Wiederaufnahmefällen haben gezeigt, dass es auch bei schwerwiegenden Tatvorwürfen zu falschen Geständnissen kommen kann. Mittlerweile konnten Vernehmungstechniken identifiziert werden, die die Gefahr falscher Geständnisse erhöhen, was im Umkehrschluss erlaubt, Ansätze weiterzuentwickeln, mit denen diese unerwünschten Effekte vermieden werden können. In Deutschland ist systematische empirische Forschung zur polizeilichen Vernehmung bislang allerdings kaum existent. In diesem Projekt geht es um die Erfassung des Verhältnisses von polizeilicher Befragung und Aussageverhalten von Beschuldigten. In Pilotprojekten sind hierzu u.a. bereits Befragungen von Polizeibeamten und Maßregelvollzugspatienten durchgeführt worden. Geplant ist eine Befragung einer größeren Stichprobe von Polizeibeamten in ver-schiedenen Bundesländern sowie von Maßregelvollzugspatienten und Inhaftierten.

Leitung: Prof. Dr. Renate Volbert

Weiteres hier.


Indirekte Messverfahren der sexuellen Präferenz von Sexualstraftätern mit kindlichen Opfern

Die valide Messung der sexuellen Präferenz von Sexualstraftätern mit kindlichen Opfern gestaltet sich problematisch. Die Eregbnisse direkter Selbstbericht-Methoden sind oftmals durch Leugnungs- oder Selbstdarstellungstendenzen verzerrt. Die meist angewandte indirekte Messmethode der Penisplethysmographie (Phallometrie) hat sich als nur mäßig valide herausgestellt und leidet unter Problemen hinsichtlich geringer Reliabilität, der Anfälligkeit für absichtliche Verfälschungen, der praktischen Anwendbarkeit bei umfassenden Trainingsvoraussetzungen sowie damit verbundenen hohen Kosten und schließlich ethischer Rahmenbedingungen. In Kooperation mit Dr. Jane Clarbour and students of the MSc in Appied Forensic Psychology arbeiten wir an unterschiedlichen indirekten Methoden zur Messung der sexuellen Präferenzen von sexuellen Kindesmißbrauchern. Dieses Vorgehen wird ergänzt durch experimentelle Studien an nicht-kriminellen Strichproben, um die zugrundeliegenden kognitiven und affektiven Mechanismen der verschiedenen Messmethoden besser verstehen zu können.

Leitung: Prof. Dr. Rainer Banse

Weiteres hier.

Die Vorstellung weiterer aktueller Forschungsprojekte für das Sachverständigenwesen werden folgen.

Ihr Forschungsvorhaben ist nicht dabei und Sie möchten es hier kurz vorstellen? Melden Sie sich gerne unter info@komptetenz-rpm.de